Abschlussfahrt nach Straßburg

Zu Beginn des Schuljahres wurde beschlossen, dass unsere Abschlussfahrt nach Straßburg führen sollte. Das ganze Jahr haben wir mit großer Vorfreude auf diese Zeit gewartet.
Als es endlich soweit war, trafen sich alle Schüler der 11ten Klassen am Busbahnhof, um die Fahrt anzutreten.
Die Busfahrt wurde durch einige Pausen unterbrochen. In einer dieser Pausen haben wir das Technik Museum in Speyer besucht, welches uns mit zahlreichen Flugmaschinen und Fahrzeugen beeindrucken konnte. Das Faszinierendste war eine begehbare Boing 747, welche über eine lange Treppe zu erreichen war, an der eine Riesenrutsche angeschlossen war, die man nach Besichtigung des Fliegers hinunterrutschen konnte. Zudem war das Museum eine gute Gelegenheit, sich zu bewegen, da wir schon einige Stunden Fahrt in den Knochen hatten.
Am frühen Abend kamen wir in unserem Hotel “Ibis Budget” an, welches ein sehr gutes Preis/Leistungsverhältnis bot. Jedoch war das Hotel natürlich nicht der Mittelpunkt der Abschlussfahrt. Die Stadt Straßburg ist eine sehr schöne Stadt mit vielen historischen Gebäuden, die allen sehr gefiel und zu einigen Spaziergängen verführte.
Nach dem Frühstück am Dienstag führten wir eine Stadtrally durch, was uns einen besseren Überblick über die Stadt gab. Nach der Mittagspause unternahmen wir eine Bootsfahrt, die einen schönen Blick auf die Stadt vom Fluss aus ermöglichte. Es fiel uns allerdings ziemlich schwer, das zu genießen, da das Boot offen war und wir eine Stunde in der prallen Sonne saßen. Manche waren mit Hüten, Sonnencreme und Sprühwasser ausgestattet – andere leider nicht. Vor der Bettruhe hatten wir noch etwas Freizeit, in der wir aßen und einige von uns die Lichtershows anschauten, welche auf Häuser und Netze projektiert wurde.
Am Mittwoch fuhren wir nach dem Frühstück nach Colmar, was etwa eine Stunde südlich von Straßburg gelegen ist. Dort war es sehr schön und der Verlauf der Lauch durch Colmar, welches man auch “Klein-Venedig” nennt, war ebenfalls toll anzusehen. Einige von uns besuchten das Musée Unterlinden, andere lernten die Stadt bei einem Stadtbummel näher kennen. Leider hatten wir dort nicht sonderlich viel Zeit, da wir noch einiges vorhatten. Nach der Mittagspause besuchten wir das Europaparlament. Da Straßburg der offizielle Sitz des Europäischen Parlaments ist, trägt es auch den inoffiziellen Titel „Hauptstadt Europas“. Bei einer Führung durch den Plenarsaal wurden uns einige interessante Fakten über die EU und ihre politischen Institutionen vermittelt. Im Anschluss begaben wir uns auf die Suche nach einem Supermarkt wo wir uns mit Verpflegung für das anschließende gemeinsame Picknick in einem Park eindeckten, was sehr entspannt war.
Am Donnerstagvormittag hieß es dann nach dem Frühstück direkt „Zimmer aufräumen“ und wir machten uns auf Richtung Nürnberg und Sommerferien.

Abschließend kann ich nur sagen, dass der Aufenthalt in Straßburg sehr entspannt und gelungen war. Das Gleichgewicht zwischen Freizeit und Unternehmungen war sehr gut geplant und die Stadt ist wunderschön. Mit Ausnahme des Momentes, in dem Micha aufgrund der Inkompetenz eines Kellners fast zu “nem’ Hulk” geworden wäre, hatten wir alle jede Menge Spaß.

Moritz Quehl im Juli 2018